Entwickeln Sie Ihren
                         eigenen inneren Wert

Erlauben Sie sich eigene Räume zu betreten, Ihre eigenen inneren Werte und Begabungen zu entdecken, zu entwickeln und ihr Leben sinnvoll danach auszurichten.

Das Leben besteht aus Herausforderungen, die sich manchmal wie unüberwindbare Hürden vor uns aufbauen können. Als Bürger in einer hochmodernisierten Welt wird uns täglich eine hohe Anpassungsfähigkeit abverlangt, um darin bestehen zu können.

Lebenslanges Lernen ist zum Paradigma in unserer Gesellschaft geworden. Laut Aussage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist Lernen "... das wesentliche Werkzeug zum Erlangen von Bildung und damit für die Gestaltung individueller Lebens- und Arbeitschancen."
(http://www.bmbf.de/de/lebenslangeslernen.php)

Der bekannte Gehirnforscher Gerald Hüter "... fordert den Wechsel von einer Gesellschaft der Ressourcennutzung zu einer Gesellschaft der Potentialentfaltung, mit mehr Raum und Zeit für das Wesentliche". 

(http://www.fff-online.com/themenuebersicht.../hirnforscher-prof-gerald-huether-entfalten-sie-ihre-potenziale.html?tid=14848)

Ich möchte versuchen, auf einer Meta-Ebene die Problematik des Schulalltags darzustellen, wie sie sich mir häufig zeigt.
Grundsätzlich möchte ich behaupten, als Lehrerin einen der schönsten Berufe dieser Welt ausüben zu dürfen. Täglich erlebe ich jedoch viele Situationen, die mir zeigen, dass die Passung Schule - Bildung - Gesellschaft völlig unstimmig ist und bei weitem nicht den Idealen moderner Bildung und Erziehung entsprechen kann. Schüler und Schülerinnen, die das Schulsystem unproblematisch durchlaufen, aus ihrer Mitte heraus handeln und selbständig und zielorientiert lernen können, sind eine große Ausnahme. Einer Mehrheit fehlt es an Orientierung. Statt Lernlust und Entdeckerfreude entwickeln Schüler und Schülerinnen nicht selten Vermeidungsstrategien und auch Verweigerungen  -  die sich nicht allein im Elternhaus sondern auch aus den Strukturen der Schule heraus, der Fernsteuerung durch die Medien und auf der Basis nicht gelingender Beziehungen entwickeln.
 

Die Zahl der Schulverweigerer ist in der Tendenz steigernd.
Auf der Web-site "www.praxis-jugendarbeit.de" kann man nachlesen: (Stand:27.09.15)
"So geht beispielsweise das Deutsche Jugendinstitut davon aus, dass inzwischen 10 – 15 % der Schüler in einer Klasse zumindest Tendenzen zur Schulverweigerung zeigen bzw. als „schulmüde“ eingestuft werden können. Auffällig ist auch, dass ältere Kinder und Jugendliche sehr viel häufiger die Schule verweigern als Schüler bis zur 6. Klasse, und dass in Haupt- und Sonderschulen sehr viel öfter geschwänzt wird als beispielsweise in Gymnasien."

Des weiteren kann man dort nachlesen: 

"Auch das Schulsystem selbst kann als Ursache für eine Schulverweigerung infrage kommen, ebenso wie die Beziehungen zwischen Schülern und Lehrern. So leiden Schüler heute aufgrund der eklatant gestiegen Anforderungen in der Schule vermehrt unter Stress, selbst Fälle von Burnout sind bereits bei Schulkindern bekannt geworden. Kein Wunder: Bereits in der Grundschule müssen Kinder heute beispielsweise Fremdsprachen lernen, noch vor einigen Jahren begann man damit frühestens in der fünften Klasse.

Auch Mobbing wird zunehmend zu einem Thema in der Schule. Der Umgang zwischen Kindern und Jugendlichen hat in den letzten Jahren eine Verrohung erlebt, der Egoismus nimmt – wie überall in der Gesellschaft – immer weiter zu. Jeder denkt nur noch an sich und geht buchstäblich über Leichen, um seine Vorhaben durchzusetzen.

Hinzu kommen immer wieder Probleme und Konflikte zwischen Schülern und Lehrern. Auch Letztgenannte haben unter immer größerem Stress zu leiden, da bleiben Eigenschaften wie Fürsorge, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft oft auf der Strecke.

Die "Werte" einer leistungs- und konsumorientierten Gesellschaft, die in die Schule hineingetragen werden, drücken sich im Schulalltag regelmäßig aus.
Der Einfluss moderner Medien mit ihren manipulierenden Aspekten ist zusätzlich erschwerend.
 

An dieser Schnittstelle setzt meine Arbeit an.
Zum einen geht es darum, seine Anpassungsfähigkeit und Leistungsfähigkeit in dieser hoch komplexen Welt zu steigern - zum anderen ist dies nur sinnvoll auch im Sinne einer gesunden Lebensführung, wenn der (junge) Mensch sich im Zentrum seines Lernens und in einem sinnhaften gesellschaftlichen Zusammenhang erlebt. Dies ist in erster Linie sein familiäres Umfeld - aber auch die Lerngruppe in der Schule, die Gemeinde, das Land - kurz: die Welt, in der er lebt.

Oft wissen Schüler und Schülerinnen gar nicht, wo sie ihre Stärken haben, in welchen Bereichen sie gut sein können und wollen. Nicht selten spielen persönliche Verstrickungen, Beziehungskonflikte, Selbstwertprobleme eine so große Rolle, dass kein Platz mehr frei ist für persönliche Entwicklung und Lernen.
Die Sinneseindrücke, die täglich auf die jungen Menschen einprasseln, sind quantitativ wie auch qualitativ zu groß und zu viel, sodass vor allem Verwirrungen entstehen, die erst einmal sorgfältig entwirrt werden müssen, bevor kreative Potentiale ausgeschöpft werden können. 

Persönliche kreative Potentiale benötigen ihren Raum, in dem sie sich entfalten können. Ich lade Sie ein, sich und/oder Ihren Kindern sich diesen inneren Raum zunächst einmal selbst zu erschließen, denn
es ist wahrer Reichtum, wenn man seine ganz persönlichen Möglichkeiten ausschöpft und sein Leben nach den eigenen Vorstellungen sinnvoll gestaltet.